Insa Jaeschke

Aktuelles



Saison 2008

Dahlemer Binz

Die Eifel lud zum Dahlemer-Binz-Flugplatzrennen und präsentierte sich mit eifeltypischem Wetter.

Im ersten Zeittraining war es richtig nass und es wurde mit Regenreifen gefahren, ich belegte Platz 9. Zum zweiten Zeittraining war es entgegen meiner Erwartungen dann fast trocken und ich hatte noch Regenreifen auf meinem einzigen Felgensatz, somit rutschte ich auf Platz 15 ab. Das erste Rennen verlief, obwohl ich gerne im Nassen fahre, nicht so besonders, leider fand ich keinen Rhythmus und wurde als 11. abgewunken.

Am Nachmittag wurde es schlagartig so neblig, daß der Start zum zweiten Rennen erstmal verschoben werden musste. Tapfer fror ich weiter in meiner nassen Kombi, aber hatte mich innerlich schon auf eine Absage des letzten Rennes vorbereitet. Ein Glück, es wurde dann mit Verspätung doch noch gestartet.

Auch das Wetter ließ diesmal keine Spekulationen zu, Regenreifen waren definitiv angesagt. Mein Start war etwas verhalten, aber im Gegensatz zum ersten Rennen waren noch 2 Leute in Sichtweite. Nachdem es mir gelang die Lücke zuzufahren und die beiden zu überholen, lief es plötzlich wieder bestens. Es begann stärker zu regnen und ich fühlte mich richtig wohl. Dennoch saß Nummer 60, Robert Hielscher, mir direkt im Nacken und liess einfach nicht locker.

Trotz der vielen Überholmanövern blieb er stets hinter mir, ich erwartete noch einen Angriff in der letzten Runde, was aber nicht geschah und somit konnte ich dann tatsächlich als Dritte auf das Podium steigen.

Wahnsinn, hab ich mich vielleicht gefreut! Das war doch noch ein versöhnlicher Saisonabschluß, eine gute Motivationsspritze für das nächste Jahr und der dritte Platz war schon wie ein gefühlter Sieg.


kann es noch gar nicht glauben

Ich kann es noch nicht fassen, Dritte !!!



Schleiz

Die Naturrennstrecke in Schleiz gefällt mir richtig gut, aber dennoch waren meine Erwartungen für dieses Rennen nicht so hoch. Umso überraschter fand ich mich nach den Zeittrainings auf dem 9. Startplatz wieder, damit war ich vorerst zufrieden. Leider konnte ich das aber nicht umsetzen und an diesem Wochende erstmalig keine Punkte einfahren.

Im ersten Rennen sah ich nicht einmal die Zielflagge, da wollte ich es beim zweiten Lauf selbstverständlich viel besser machen.

Vielleicht schaute ich nach dem Start einen Moment zu lang auf den Fahrer neben mir, als ich wieder nach vorne blickte bremsten alle schon die erste Kurve an. Oh, da musste ich auch richtig bremsen, zum Glück räumte ich niemanden ab, fuhr aber auf dem Voderrad spazieren.
Leider reichte es aber nicht mehr zum Umlegen und ich fuhr geradeaus in die Wiese. Endlich zurück auf der Strecke war das Feld bereits ausser Sichtweite und ich hechtete hinterher. Den Anschluss fand ich dann noch und machte noch ein paar Plätze gut, schrammte aber leider knapp an den Punkterängen vorbei. Ein enttäuschendes Wochenende, aber schließlich gab es noch einen letzten Termin, das Flugplatzrennen auf der Dahlemer Binz.



Vallelunga Em in Italien
nach dem Schleiz Rennen
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Hockenheim

Endlich ein Rennen auf einer Strecke die mir besser liegt als Oschersleben, Rennen 5&6 im Rahmen des PS-Tuner-Grandprix in Hockenheim. Und hier fuhr ich eines der beiden persönlich schönsten Rennen für mich.

Jeweils ein Zeittraining für eines der Rennen, ungewöhnlich, aber gut. Für mich allerdings nicht ganz so gut, im ersten Zeittraining Freude über einen für mich sensationellen 6. Startplatz und im Zweiten dann nicht mehr ganz so viel Freude.

Leider verpatzte ich den Start zum ersten Rennen und bremste dann noch zu früh in die erste Kurve, war schliesslich auch ungewohnt - nur so wenig Leute vor einem. Aufholen wollte ich dann gleich nach der ersten Kurve und verschaltete mich prompt, nochmal drei Mann vorbei und so blieb es bei einem zehnten Platz in der Endabrechnung.

Rennen zwei begann ich von der neunzehnten Startposition, aber der Start war wieder deutlich besser. Ich fand mich dann in einer illustren Gruppe wieder und es wurde munter gekämpft.

Gaststarter Nils Mueller von 1000ps.at und ich lieferten uns ein schönes Duell. Er hatte die VIP-Maschine mit etwas mehr PS, wie ich später erfuhr, und ich hatte mich während des Rennens noch gewundert warum er mich auf der langen Geraden überholen konnte. Mir gelang es aber öfter ihn auszubremsen und letzlich war ich 5/ 100s vor ihm im Ziel und freute mich über ein Superrennen und einen siebten Platz.

Und natürlich über den Gewinn des vom t5-net.de Forum gestifteten Best-Show-Pokal für meine „spektakulären Ausbremsmanöver“.




Hockenheim
Auf der Bremse
Start/Ziel-Gerade
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Rock the race

Rennen drei und vier wurden ebenfalls in Oschersleben gestartet, im Rahmen eines Rockkonzertes, so kann immerhin keine Langeweile auf derselben Strecke aufkommen.

Ich konnte meine Zeiten verbessern, aber die anderen, na klar, auch. Somit blieb wieder nur der 17. Startplatz für mich.

Erneut gelang mir ein guter Start und ich fand mich nach der ersten Runde in der Gruppe um den siebten Platz wieder. Aber da hatte ich mich zu früh gefreut, plötzlich bekam ich Probleme beim Schalten und Kuppeln und zu allem Unglück schliefen mir auch noch die Hände ein. So verlor ich ohne Gegenwehr Platz um Platz, irgendwann regestrierte ich dann was passiert war, mein Lenker hatte sich nach hinten gedreht und wurde wohl nur noch von der Bremsleitung gehalten. Ein undankbarer 17. Platz und Wut blieben übrig. Zum zweiten Rennen wurden dann andere Klemmböcke montiert, daran sollte es nicht nocheinmal scheitern.
Und es lief dann auch besser, mit dem neunten Platz konnte ich mein bis dato bestes Ergebnis einfahren und war wieder in versöhnlicher Stimmung. Hockenheim konnte kommen.


Rock The Race
Lenkerstellung nicht empfehlenswert
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Oschersleben

Endlich war es soweit, das erste Aufeinandertreffen der Cupteilnehmer zu den Auftaktrennen der Serie in Oschersleben.

Alle waren natürlich gespannt, wie schnell sind denn nun die Mitstreiter?

Als Training nutzte ich noch den Seriensportlauf der Klasse 8 und fuhr somit gegen Michael Schumacher in einer Klasse – gut, er wurde Zweiter und ich Achte, aber sein Motorrad war ja auch viel schneller. Etwas ernüchternd war dann aber doch mein Startplatz im hinteren Mittelfeld meiner eigentlichen Serie.

So hatte ich mir das nicht vorgestellt...

Trotzdem gelang mir in beiden Rennen ein guter Start und ich konnte zehn Plätze in den jeweils ersten Runden gutmachen. Das erste Rennen wurde nach Abbrüchen erneut gestartet, die Nervosität bekam also nicht wirklich eine Chance zur Beruhigung.

Nach einigen Positionskämpfen überquerte ich schließlich den Zielstrich auf Platz 11 und 13. Immerhin hatte ich den Abstand auf die Spitze im zweiten Lauf gegenüber dem ersten Lauf verringert, trotz der schlechteren Platzierung.



Oschersleben
Training in Ochersleben
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